US-Studie belegt: Alkohol in der Schwangerschaft gefährlicher als bisher angenommen (30.07.2012)

Pernod Ricard Deutschland für Aufklärung und unternehmerische Verantwortung

Die negativen Einflüsse des Alkoholkonsums während der Schwangerschaft sind so vielschichtig, dass schwangeren Frauen dringend zum vollständigen Alkoholverzicht zu raten ist. Das ist das Fazit der kürzlich veröffentlichten Forschungsergebnisse aus den USA zur Untersuchung von alkoholbedingten Schädigungen bei Kindern. Die neuen Erkenntnisse untermauern wissenschaftlich einmal mehr, was der Spirituosenherstellers Pernod Ricard Deutschland mit der Null-Promille-Botschaft der Aufklärungskampagne „Mein Kind will keinen Alkohol“ bereits seit langem fordert.
 
Die Wissenschaftler um Devon Kuehn und Edward Riley von den National Institutes of Health in Bethesda, Maryland, befragten knapp 10.000 Schwangere zu ihrem Alkoholkonsum und wählten 101 Frauen aus, die mindestens vier Drinks pro Tag zu sich nahmen. Bislang galt das Fetale Alkohol Syndroms (FAS) - geringer Kopfumfang, ein flach wirkendes Mittelgesicht und eine schmale Oberlippe – als typische Folge von Alkohol in der Schwangerschaft. Doch diese äußeren Symptome konnten die Forscher unerwartet selten feststellen. Stattdessen erkannten sie starke Beeinträchtigungen des Zentralen Nervensystems. Die daraus resultierenden Nervenschädigungen werden von Ärzten jedoch häufig nicht als Folge von Alkohol in der Schwangerschaft erkannt, so die Wissenschaftler in dem Fachmagazin „Alcoholism: Clinical & Experimental Research“. Es lässt die Vermutung zu, dass die Zahl alkoholgeschädigter Kinder weit über den bisherigen Schätzungen liegt.

Professor Peter Mallmann, Direktor der Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe: „Alkohol in der Schwangerschaft ist ein Problem der gesamten Gesellschaft mit weitreichenden und vielschichtigen Folgen. Ein wichtiger Bestandteil bei der Aufklärungsarbeit ist dabei der Dialog zwischen Wissenschaft und Wirtschaft – so arbeite ich gerne mit Pernod Ricard Deutschland zusammen und bringe meine wissenschaftliche Expertise und Untersuchungsergebnisse in die Kampagne gegen Alkohol in der Schwangerschaft ein.“

Tony Eulenberg, CSR-Beauftragter Pernod Ricard Deutschland GmbH: „Als Marktführer der Spirituosenindustrie tragen wir, Pernod Ricard Deutschland, auch eine große Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und treten daher aktiv gegen Alkohol in der Schwangerschaft ein. Wir sehen es als unsere Pflicht an, über die Risiken in Bezug auf Alkohol aufzuklären und fordern die Alkoholindustrie, die Politik, sowie die Medien dazu auf, vermeidbare Schädigungen durch Alkohol entgegenzuwirken.“

Quelle: Pressemitteilung Bonne Nouvelle für Pernod Ricard Deutschland GmbH

Team Szene-Drinks.com
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