Berentzen-Gruppe AG: Strategiewechsel 2007 vollzogen (26.03.2008)

Trendwende im Markengeschäft für 2008 geplant

Die Berentzen-Gruppe AG, Haselünne, hat im Geschäftsjahr 2007 den ersten Teil ihrer Marketingoffensive erfolgreich abgeschlossen: Der Ende 2006 beschlossene Strategiewechsel im Markengeschäft hat im Inland zu einem Absatz- und Umsatzplus von drei bzw. fünf Prozent für die Marke Berentzen, eine der Hauptmarken des Unternehmens, geführt und damit ihren Abwärtstrend beendet.

Im laufenden Jahr sind höhere Investitionen in den Markt vorgesehen, um mit dem nächsten Abschnitt des Programms den Turnaround des Gesamtgeschäfts mit Markenspirituosen herbeizuführen, dessen Absatz 2007 noch rückläufig war. Die Revitalisierung der Marke Berentzen wird fortgesetzt, parallel dazu hat im Februar die Unterstützung der zweiten Hauptmarke Puschkin durch klassische Werbung begonnen. Ziel ist die intensivere Nutzung
des Potenzials in den Marktsegmenten Sahneliköre und Wodka, deren Absätze im Vergleich zu den übrigen großen Bereichen des Spirituosenmarktes deutlich steigen. Mit den neuen Produkten „Berentzen Milch-Kaffee“ und „Berentzen Karamell“ bzw. „Puschkin White“, einer Wodkavariante mit Grapefruitgeschmack, soll die Präsenz in diesen Segmenten ab April deutlich zunehmen.

Das Unternehmen rechnet beim Konzernumsatz mit einer höheren Steigerung als 2007, gibt aber dem Markengeschäft oberste Priorität. Axel Dahm, Vorsitzender des Vorstands: „Die Trendwende für die Marken ist viel wichtiger, als den Umsatz um einen bestimmten Prozentsatz zu erhöhen. Denn mit neuen Ergebnisbeiträgen aus mehr Markengeschäft können wir 2008
den Verlust abbauen.“

Die Berentzen-Gruppe AG hatte 2007 einen Konzernumsatz inklusive Branntweinsteuer von 432,8 (385,5) Millionen Euro erzielt, ohne Branntweinsteuer lag der Umsatz bei 185,8 (179,8) Millionen Euro. Davon entfielen 137,4 (132,6) Millionen Euro auf das Spirituosengeschäft und 48,4 (47,2) Millionen Euro auf die Sparte alkoholfreie Getränke.

Das operative Ergebnis von -9,0 (0,5) Millionen Euro entsprach der Planung:
Der Materialaufwand war durch Handels- und Zweitmarkengeschäfte, die vor dem Strategiewechsel abgeschlossen worden waren, stärker als der Umsatz gestiegen und der Etat zur Finanzierung der neuen Markenstrategie war erhöht worden. Der Konzernfehlbetrag lag bei -11,4 (-0,7) Millionen Euro. Mit neuen Ergebnisbeiträgen aus mehr Markengeschäft soll der Verlust 2008 deutlich abgebaut werden.

Quelle: Pressemitteilung Berentzen-Gruppe AG

Team Szene-Drinks.com

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