Vorläufige Zahlen Berentzen-Gruppe AG: Ausrichtung auf Marken beginnt zu greifen (26.02.2008)

  • Prognose operatives Ergebnis 2007 bestätigt
  • Marke Berentzen wächst wieder
  • Markenrevitalisierung wird in 2008 fortgesetzt

Die Berentzen-Gruppe AG, Haselünne, hat sich Ende 2006 für eine mittelfristig angelegte, marken- und marketingorientierte Strategie entschieden, um die Stagnation am Spirituosenmarkt zu überwinden: Sie zielt auf nachhaltiges Umsatzwachstum und bessere Renditen im Kerngeschäft mit Spirituosen. Ein umfangreiches Marketingprogramm hat den seit mehreren Jahren anhaltenden Rückgang bei Absatz und Umsatz der Marke Berentzen im ersten Umsetzungsjahr der neuen Strategie gestoppt.

Mit einem Konzern-Umsatz (exkl. Branntweinsteuer) von 185,8 (179,8) Millionen Euro und einem operativen Konzernergebnis (EBIT) von voraussichtlich -9,0 (0,5) Millionen Euro hat sich die Berentzen-Gruppe entsprechend der im Rahmen des Strategiewechsels für das Jahr 2007
erwarteten Prognose entwickelt.

Inklusive Finanzergebnis, Wertminderung einer Konzernimmobilie und Steuern entstand 2007 ein vorläufiger Jahresfehlbetrag im Konzern von -11,4 (-0,7) Millionen Euro.

Wesentliche Faktoren waren die notwendigen Investitionen in die Marken (Erhöhung des Marketingbudgets um 20 Prozent). Zusätzlich beeinflussten das Ergebnis höhere Rohstoffpreise und geringere durchschnittliche Nettoerlöse je Flasche infolge von Sortimentsverschiebungen: Das mit Spirituosen erzielte Absatzwachstum auf 104,2 (92,9) Millionen 0,7-LFlaschen war neben den Zuwächsen aus den Hauptmarken Berentzen und Puschkin vor allem von einem deutlich gestiegenen Geschäft mit Handelsund Zweitmarken geprägt. Diese Entwicklung steht nicht in Einklang mit dem Ziel, die Ertragslage der Berentzen-Gruppe AG durch wachsende
Umsatzanteile der Marken auf eine tragfähige Basis zu stellen. Sie geht auf Vereinbarungen zurück, die vor der Entscheidung zur Ausrichtung der Geschäftsstrategie auf die Hauptmarken und bei anderen Bedingungen an den Beschaffungsmärkten abgeschlossen wurden. Das Volumen in diesem preissensiblen Bereich des Spirituosengeschäfts wird zukünftig nicht in der
Größenordnung von 2007 weiter wachsen. „Eine erfolgreiche Umsetzung der Markenstrategie wird aufgrund der geringeren Ergebnisbeiträge von Handels- und Zweitmarken noch wichtiger, um die angestrebte Verbesserung der Rentabilität zu erreichen“, so der Vorstandsvorsitzende
Axel Dahm.

Dachmarke Berentzen wächst wieder
Berentzen hat sich Ende 2006 für eine mittelfristig angelegte, marken- und marketingorientierte Strategie am Spirituosenmarkt entschieden. Sie zielt darauf, in einem insgesamt stagnierenden Umfeld die Grundlagen für nachhaltiges Umsatzwachstum und bessere Renditen im Kerngeschäft
herzustellen. Im ersten Jahr der Umsetzung konzentrierten sich die Maßnahmen auf die Marke Berentzen, deren Potenzial durch Innovationen und stärkere werbliche Präsenz auf Verbraucherebene besser mobilisiert wurde.

2007 ist der Absatz der Marke Berentzen wieder gewachsen: Insgesamt nahm der Absatz der Fruchtvarianten im Inland um zehn Prozent (VJ: -15,1 %) zu, unter Berücksichtigung der Auslandsmärkte ist der Absatz um sechs Prozent (VJ: -9,5 %) gestiegen.

„Die neue Geschäftspolitik ist darauf ausgerichtet, die Ertragskraft durch mehr Markengeschäft zu erhöhen und das Unternehmen nachhaltig profitabel zu machen. Die Entwicklung der Hauptmarken Berentzen und Puschkin im abgelaufenen Jahr zeigt, dass die vorhandenen Ressourcen - entwicklungsfähige Marken, hohes Innovationspotenzial, große Vermarktungsstärke und solide Finanzen - eine gute Basis sind, um dieses Ziel mittelfristig zu erreichen“, fasst Dahm zusammen.

Markenrevitalisierung wird in 2008 fortgesetzt
Nach den ersten Erfolgen der Marke Berentzen wird die intensive Unterstützung 2008 fortgesetzt, um den Aufwärtstrend zu verstetigen und die höher gesteckten Ziele für das neue Geschäftsjahr zu erreichen. Ein vergleichbares Maßnahmenpaket zur Unterstützung der Marke Puschkin läuft im Frühjahr an, es verspricht bei anhaltendem Wachstum im Marktsegment für Wodkaprodukte gute Ergebnisse.

Für die Handels- und Zweitmarken ist keine mit dem Vorjahr vergleichbare Ausweitung des Geschäfts vorgesehen. Hier ist das Ziel, den Produktmix durch neue Vereinbarungen mit den Handelspartnern so zu verändern, dass in den Folgejahren akzeptablere Ergebnisbeiträge möglich werden.

Den endgültigen Jahresabschluss 2007 stellt die Berentzen-Gruppe AG im Rahmen ihrer Bilanzpressekonferenz am 26. März 2008 vor.

Quelle: Pressemitteilung Berentzen-Gruppe AG

Team Szene-Drinks.com

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