Paulaner Brauerei: Mehr Bier gebraut, weniger Energie gebraucht (25.06.2009)

Paulaner und Hacker-Pschorr legen gemeinsamen Umweltbericht 2009 vor

Paulaner und Hacker-Pschorr haben am Standort München im Jahr 2008 zwei Prozent mehr Bier gebraut, dabei aber weniger Wasser, Erdgas und Strom verbraucht als im Jahr zuvor. Das ist eines der Ergebnisse des Umweltberichts 2009, den die Paulaner Gruppe jetzt vorlegt. Die ständige Verbesserung der Ökostandards sei für die Brauereien ein wichtiges Anliegen, betont Dr. Johannes Fischer, Umweltmanagementbeauftragter von Paulaner. Fischer: „Wir brauen Bier aus hervorragenden natürlichen Rohstoffen. Deshalb ist es für uns von entscheidender Bedeutung, die natürlichen Ressourcen zu schonen.“ So senken Paulaner und Hacker-Pschorr bereits seit Jahren konsequent den CO2-Ausstoß – seit 1990 um rund 70 Prozent.

Der Umweltbericht listet den Energie- und Wasserverbrauch der beiden Traditions-Brauereien ebenso auf wie die Werte aus den Bereichen Abfall, Abwasser, Lärm und Gerüche. Umweltmanagementbeauftragter Dr. Johannes Fischer ist zufrieden mit den Zahlen: „Wir optimieren ständig unser Einsparpotenzial bei Wasser und Energie, sind in vielen weiteren Bereichen Vorreiter und haben etliche Richtlinien der kommenden Jahre bereits erfüllt.“ Besonders bei der Reduzierung des Treibhausgases CO2 sind die beiden Münchner Unternehmen, die sich den Braustandort am Nockherberg teilen, ihrer Zeit voraus. Das Einsparziel der Bundesregierung von 21 Prozent bis 2012 wurde von Paulaner und Hacker-Pschorr bereits 1992 erreicht. 2008 konnten die CO2-Emissionen erneut um rund ein Prozent gesenkt werden. Heute produziert die Brauerei rund 70 Prozent weniger Kohlendioxyd als 1990.

Bei der Wärmeeinsparung verbuchten die Brauereien im Jahr 2008 einen neuen Rekord: Der Verbrauch sank um rund 3,6 Prozent. Möglich wurde das zum Beispiel durch Innovationen wie eine neue Beheizungsanlage, die Abwärme der Braukessel nutzt und so jedes Jahr 15.000 Kubikmeter Erdgas spart. Der Stromverbrauch ging ebenfalls zurück, von 8,91 Kilowattstunden pro Hektoliter Bier im Jahr 2007 auf 8,73 Kilowattstunden pro Hektoliter. Auch der Wasserverbrauch ist trotz höherem Bierabsatz gesunken – insgesamt um 20.500 Kubikmeter.

Langfristig wollen Paulaner und Hacker-Pschorr am Nockherberg weitgehend unabhängig von fossilen Energieträgern werden. Eines der ehrgeizigsten Projekte dazu ist die Entwicklung einer Biogas-Anlage, die aus Biertreber – also den festen Abfallstoffen des Brauvorgangs – ein energiereiches Brenngas herstellt, mit dem die Brauerei ihre Energie zu einem erheblichen Teil selbst produzieren kann. An der Entwicklung dieser neuen Technik am Forschungszentrum Karlsruhe sind die Brauereien maßgeblich beteiligt.

Quelle: Presseinformation Paulaner Brauerei GmbH & Co. KG

Team Szene-Drinks.com
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