10 Jahre Krombacher Regenwald-Projekt - Naturschutz braucht Ausdauer (24.05.2012)

Das Krombacher Regenwald-Projekt kann auf eine 10jährige Erfolgsgeschichte zurückblicken. Seit 2002 engagiert sich die Krombacher Brauerei gemeinsam mit dem WWF Deutschland erfolgreich für den Schutz des Regenwaldes in Zentralafrika. Eine einfache Formel sorgte für vollen Erfolg: Mit 1 Kasten = 1 m² wurde bei der Krombacher Regenwald Kampagne vor knapp 10 Jahren das komplexe Thema auf den Punkt gebracht. Und der Erfolg konnte sich sehen lassen. Dank der Unterstützung der Verbraucher weist der Fond der Regenwald Stiftung heute knapp vier Millionen Euro aus. Und was beinahe eben so wichtig war: Dank der aufmerksamkeitsstarken Kampagne konnte der WWF sein Anliegen einer breiten Öffentlichkeit präsentieren und darüber hinaus zu einer erneuten Sensibilisierung im Hinblick auf die Bedeutung des Regenwaldes für unsere Umwelt beitragen.

Krombacher engagiert sich für den Regenwald – seit 2002 Tag für Tag
Bei der Durchführung der konkreten Schutzmaßnahmen hilft das Krombacher Regenwald-Projekt und somit jeder Kasten Krombacher, der irgendwo in Deutschland während des Aktionszeitraumes verkauft wurde. Denn mit dem Kauf eines Kastens Krombacher garantierten Krombacher und der WWF den Schutz eines Quadratmeters Regenwald. Insgesamt hat die Aktion in den Jahren 2002, 2003, 2004, 2006 und 2008 gemeinsam mit Günther Jauch und anderen Prominenten für großes Aufsehen gesorgt und das Anliegen des Naturschutzes in der Öffentlichkeit breit und nachhaltig gefördert.

2003 Regenwald-Stiftung gegründet
Um den Erfolg des Krombacher Regenwald Projektes langfristig abzusichern, haben der WWF und die Krombacher Brauerei 2003 die Regenwald Stiftung ins Leben gerufen. Das Ziel: Dauerhafte Unterstützung für den WWF, um das bedrohte Naturparadies Dzanga Sangha für kommende Generationen zu bewahren. Durch die Gründung der Regenwald Stiftung wurde ein solides Fundament zur langfristigen Finanzierung der notwendigen Schutzmaßnahmen im Nationalpark geschaffen. Diese ungewöhnliche Maßnahme eröffnete neue Wege im Umweltsponsoring, denn die Regenwald Stiftung ist weltweit eine der ersten privatwirtschaftlichen Naturschutz-Initiativen und hat somit Vorbildfunktion. Die Spenden, die durch das Krombacher Regenwald Projekt zusammen kommen, fließen in das Stiftungskapital ein. Zurzeit hat die Regenwald Stiftung einen Kapitalstock von knapp vier Millionen Euro. Dieses Geld wird durch die Stiftung angelegt. Aus den jährlichen Kapitalerträgen der Regenwald Stiftung werden konkrete Schutzmaßnahmen im Dzanga Sangha Nationalpark finanziert.

Welche Maßnahmen vor Ort werden unterstützt?
Gelder fließen z. B. in die Anschaffung von Fahrzeugen, Radiostationen, tragbaren Funkgeräten oder Außenbordmotoren. So sind die Ranger in der Lage, die Kontrollen zum Schutz vor Wilderei und Holzeinschlag zu optimieren. Neben der Parküberwachung flossen bisher auch Gelder in die Krankenstation und in die Solarausrüstung zur Energieversorgung; darüber hinaus wurden Einsätze von Mechanikern finanziert. Ein weiterer, wichtiger Baustein sind die Maßnahmen zur Umweltbildung und Aufklärungsmaßnahmen vor Ort.

So groß wie ein deutscher Nationalpark
Die mittlerweile durch das Krombacher Regenwald-Projekt geschützte Fläche beläuft sich auf ca. 9.700 Hektar. Damit hat das Projekt eine signifikante Flächengröße, wenn man sie zum Beispiel in Vergleich zu bekannten deutschen Wald-Nationalparks setzt. Hier reiht sich die Regenwaldfläche ein in die Flächengrößen der Wald-Nationalparke Eifel, NRW (~ 11.000 Hektar), Hainich, Thüringen (~ 7.500 Hektar) und Kellerwald-Edersee, Hessen (~ 5.725 Hektar). Nur der älteste deutsche Wald-Nationalpark Bayerischer Wald ist nach mehreren Erweiterungen mit rund 24.250 Hektar signifikant größer.

Sondermaßnahme 2009: Krombacher Regenwald-Projekt finanziert Solaranlage im WWF-Naturschutz-Projekt in Zentralafrika
Eine Solaranlage im zentralafrikanischen Naturschutzgebiet Dzanga Sangha ist seit Dezember 2009 in Betrieb. Die Regenwald-Stiftung finanzierte mit 170.000 Euro die Solaranlage, die das WWF-Projekt mit umweltfreundlicher Energie versorgt. Die Hauptverwaltung des Naturschutzgebietes und die Doli Lodge, die mittlerweile etwa 800 Gäste pro Jahr beherbergt, werden seit Inbetriebnahme der Solaranlage mit umweltfreundlichem Strom versorgt. Insgesamt werden so pro Jahr rund 10.000 l Dieselkraftstoff eingespart. Dies bedeutet, dass die Emission von rund 26.000 kg CO2 vermieden wird.

Uwe Riehs, Marketing-Geschäftsführer der Krombacher Brauerei: “Als wir vor 10 Jahren das Krombacher Regenwald-Projekt starteten, war uns klar, dass wir neues Terrain betreten. Klar wollten wir auch mehr Bier verkaufen, der Markt ist hart umkämpft. Aber wir wollten zugleich ein gesellschaftlich relevantes Thema aufgreifen. Wir werben mit der Natur und daher war für uns klar, dass die logische Konsequenz nur ein Engagement für den Naturschutz sein konnte. Mit unserem Partner WWF haben wir 2002 das Krombacher Regenwald-Projekt ins Leben gerufen. Die Verbraucher honorieren unser Engagement bis auf den heutigen Tag.“

Quelle: Presseinformation Krombacher Brauerei Bernhard Schadeberg GmbH & Co. KG

Team Szene-Drinks.com
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