Foodwatch betreibt Verbrauchertäuschung und Rufmord (23.05.2012)

Umfrage der selbsternannten Verbraucherstimme zur „dreistesten Werbelüge“ zeigt nicht nur deren Verantwortungslosigkeit, sondern führt auch zu ungerechtfertigter Imageschädigung von Unternehmen.

„Der Aufruf zur Wahl der dreistesten Werbelüge 2012 offenbart das verantwortungslose Verhalten von foodwatch gegenüber den Verbrauchern und der Wirtschaft“, erklärt der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes, Rechtsanwalt Peter Hahn, zur derzeit laufenden Abstimmung im Internet zum „Goldenen Windbeutel 2012“.

Gerade im Fall des alkoholfreien Bieres wird offensichtlich, dass der Verein eine Klientelpolitik für getäuschte Verbraucher betreibt, die jeglicher rechtlichen und wissenschaftlichen Basis entbehrt.

Foodwatch behauptet, dass die Bezeichnung Alkoholfreies Bier irreführend ist, da viele dieser Getränke Spuren von Alkohol enthalten. Fast alle Alkoholfreien Biere enthalten herstellungsbedingt einen minimalen Anteil an Alkohol. Das ist lebensmittelrechtlich zulässig, da keinerlei alkoholische Wirkung ausgelöst wird.

Bereits 1988 hat die Nervenklinik Andernach festgestellt, dass der geringe Restalkohol des alkoholfreien Bieres keine leistungseinschränkende oder im physiologischen Sinne berauschende Wirkung hat. Eine Rückfallgefahr für Alkoholiker besteht aus diesem Grund nicht.

2010 stellte das Institut für Rechtsmedizin der Universität Freiburg fest, dass der Alkoholgehalt so gering ist, dass diese Biere auf alkoholempfindliche Menschen keinen feststellbaren Einfluss ausüben oder befürchten lassen. So müsste man etwa 20 Flaschen Alkoholfreies Bier trinken, um die Alkoholaufnahme zu erreichen, wie mit einer Flasche „normalen“ Bieres.

Der Konsum von alkoholfreien Bier führt unter realistischen Trinkbedingungen zu keiner bemerkenswerten Erhöhung des Blutalkoholspiegels und somit zu keiner messbaren Beeinträchtigung der physischen und psychischen Fähigkeiten. Dabei befinden sich die alkoholfreien Biere in Deutschland europaweit in guter Gesellschaft: In Österreich dürfen ebenso wie in Belgien, Finnland, Ungarn, Portugal und Polen Alkoholfreie Biere bis 0,5 Volumenprozent Alkohol enthalten. Dieser Wert ist ferner für alkoholfreien Wein in der deutschen Weinverordnung festgeschrieben.

foodwatch betreibt im Fall der alkoholfreien Biere einmal mehr Rufmord an Unternehmen und verunsichert die Verbraucher.

Alkoholfreies Bier ist und bleibt in bestimmten Lebenssituationen eine gute Alternative für das klassische Bier und bietet ein unbeschwertes Geschmackserlebnis. Dafür stehen die deutschen Brauer ein.

Quelle: Pressemeldung Deutscher Brauer-Bund e.V.

Team Szene-Drinks.com 
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