Havana Club: Rundum Rum (22.04.2010)

Erste Academia del Ron in Köln stand ganz im Zeichen des 360° Bartending

Die Sieger sind gekürt: Bei der ersten Havana Club Academia del Ron, der neu konzipierten Plattform für Bartender, konnten sich Mohammad Nazzal aus Köln und Bastian Drews aus Hamburg gegen ihre Mitbewerber durchsetzen. Nach der aktiven Teilnahme an den Workshops und bestandener „Rumklausur“, beeindruckten sie die Jury im abschließenden Mixcontest durch die hervorragende Umsetzung aller gestellten Aufgaben. Bei den beiden zweitägigen Veranstaltungen, die am 12./13. und 14./15. März in Köln stattfanden, durften insgesamt 52 Bartender aus ganz Deutschland ein eigens auf den 360° Bartender abgestimmtes Programm erleben.

Im Mittelpunkt der Havana Club Academia del Ron standen die Workshops, die Arbeitstechniken, Soft Skills sowie Wissen rund um Rum vermittelten. Daran anschließend folgte ein intensiv geführter Wettbewerb, in dem sich die Teilnehmer auch für den internationalen Havana Club Cocktail Grand Prix qualifizieren konnten. Nach Kuba begleitet werden die Gewinner von den jeweils Zweit- und Drittplatzierten jeder Gruppe.

Während die Seminare sich mit Körpersprache, Bar-Psychologie und dem Rum selbst beschäftigten, verfolgte das darauffolgende „Geschmackslabor“ einen anderen Ansatz. Hier wurden die Techniken traditioneller und moderner Cocktailzubereitung vermittelt. Stephan Helms, Marketingmanager Event bei Havana Club, ist von dem Ergebnis der ersten Academia del Ron begeistert: „Die Premiere unseres neuen Bartending-Konzepts war in jeder Hinsicht ein voller Erfolg, zu dem die Teilnehmer dank ihres Einsatzes maßgeblich beigetragen haben. Sie haben sich als professionelle 360° Bartender erwiesen“, so Helms. „Das rege Interesse an den Lehrinhalten und die gute Stimmung sind Beweis dafür, dass wir uns mit der Academia del Ron auf dem richtigen Weg befinden. Die vordersten Plätze lagen derart nah beieinander, dass wir spontan beschlossen haben, ebenfalls die jeweils Drittplazierten nach Kuba einzuladen.“ Auch die internationalen Referenten waren von dem neuen Bartending-Format begeistert. „Sicherlich hat auch der kommunikative Austausch eine Auswirkung auf das hohe Niveau der Drinks gehabt“, führt Michael Menegos an.

Teil Eins – Inspirierende Workshops und professionelles Bargeflüster
In der Belle Etage einer Kölner Gründerzeitvilla wurden die Teilnehmer stilvoll empfangen und „unter den Augen Don Navarros“ willkommen geheißen. Der Auftakt der Havana Club Academia del Ron stand ganz im Zeichen der Kategorie Rum. Im kubanischen Heritage atmenden Ambiente führte der britische Spirituosen-Experte Tony Hart die Teilnehmer in die Welt des Rums ein. Daran anschließend: der Multiple Choice Test, der Essentielles über eben diese Spirituose abfragte. Wer hier eine hohe Punktzahl erreichte, konnte hoch motiviert in den zweiten Teil des Contests einsteigen, da bereits diese Prüfung in die Endbenotung mit einfloss.

In kleinem Rahmen wurden nach einem Mittagssnack weitere theoretische Kenntnisse durch Andrew Nicholls und Claus Lampert vermittelt. Während bei Nicholls „nonverbale Kommunikation mittels Körpersprache“ auf dem Lehrplan stand, referierte der Psychologe Claus Lampert über die Beziehung zwischen Bartender und Gast auf psychologisch-wissenschaftlicher Basis.
Für viele Teilnehmer war dieser Lehrstoff ein spannendes Novum, da er bei den meisten Schulungen bislang eher vernachlässigt wurde.

Nach einer kurzen Kaffeepause folgte der zweite Teil der Workshop-Reihe. Michael Menegos beleuchtete die Tradition sowie die Entstehung der kubanischen Cocktail-Kultur anhand praktischer Beispiele. Tony Conigliaro, der als Großbritanniens bekanntester Erfinder und Innovator neuer Drinks gilt, folgte dann einem eher praxisorientierten Ansatz. In seinem „Geschmackslabor“ lagen die Schwerpunkte auf der Vermittlung von experimentellen Methoden. Highlight dieses Seminars war die Verköstigung von feinen Spirituosen mit Musikuntermalung. Zu verschiedenen Genres, beispielsweise Klassik oder Electro, wurden unterschiedliche Getränke blind verkostet. Das Experiment zeigte den Teilnehmern, dass Musik als Sinneseindruck das Geschmacksempfinden entscheidend beeinflusst.

Teil Zwei – der Mixcontest
Der zweite Tag stand ganz im Zeichen des intensiven Wettbewerbs. Nach einem ausgedehnten Frühstück begann der abschließende Part mit der Competition, bei der die Teilnehmer ihre Neuinterpretation des Daiquiris, mit der sie sich beworben hatten, zum Besten gaben. Hier waren vor allen Dingen die Präsentationstechnik sowie der Geschmack des Drinks von Bedeutung. Die besten Fünf dieser Wettkampf-Runde qualifizierten sich automatisch für das Finale, bei dem vor versammelter Jury und Mitstreitern nach kurzer Vorbereitungszeit ein improvisierter Drink zubereitet werden musste. Die benötigten Ingredienzien mussten aus einem vorgegebenen Warenkorb zusammengestellt werden. Wer hier das zuvor Gelernte auf serviceorientierte und charmante Art und Weise abrufen konnte, hatte beste Chancen auf einen der ersten drei Plätze.

Die Gewinner
Während der ersten Veranstaltung konnte Mohammad Nazzal die Jury dank einer gewagten Variation auf Havana Club Cuban Barrel Proof-Basis in Verbindung mit einer sicheren Präsentationstechnik überzeugen. Krischan Knoll aus Frankfurt am Main und Marcel Baumann aus Hamburg konnten sich mit einer überzeugenden Performance die Plätze Zwei und Drei sichern. In der zweiten Gruppe erreichte Bastian Drews den ersten Platz. Er überzeugte die Jury durch eine überragende Wertung im Eingangstest, eine hervorragende Daiquiri-Variation mit dem Namen „Ultimo Palabra“ und eine stimmige Final-Präsentation. Platz Zwei und Drei der zweiten Veranstaltung gingen an Caroline Anaìs Rex aus München und Alessandro Romano aus Köln.

Bastian Drews, der im Gastwerk in Hamburg seiner Profession nachgeht und Mohammad Nazzal, der in der Kölner Al-Salam Orient Lounge hinter der Bar steht, ließen ihrer Freude nach Bekanntgabe der Sieger freien Lauf. Drews selbst war noch nie auf Kuba und kann es kaum erwarten, Deutschland beim Cocktail-Grand Prix zu vertreten. Ausschlaggebend für seine perfekte Darbietung waren in erster Linie die idealen Bedingungen der Academia del Ron: „Wir konnten hier so flexibel und frei arbeiten, wie wir es aus unseren Bars gewohnt sind“, erklärt Drews. „Das hat mir persönlich die Sicherheit gegeben, die theoretischen Vorgaben aus den Seminaren während des Mixcontests umzusetzen.“

Die Havana Club Academia del Ron 2010
Ungeteilt war die Meinung der Referenten. Die Academia del Ron, so der Tenor, habe gezeigt, dass der 360° Bartender in sehr vielen deutschen Bars bereits gelebt wird. „Die Teilnehmer waren von sich aus schon sehr serviceorientiert und innovationsfreudig. Auch die eigens kreierten Drinks sowie deren Präsentation ließen keinerlei Wünsche offen – und das bei einem derart breitgefächerten Teilnehmerschnitt aus ganz Deutschland“, so Menegos. Andrew Nicholls war vor allen Dingen von der Auswahl und Bandbreite der eingereichten Ingredienzien begeistert: „Essig und selbstgemachte Marmelade sind eher gewagte Cocktail-Zutaten. Die Tatsache, dass, wie im Fall der Academia del Ron, auch solche Ingredienzien gekonnt verarbeitet und dargeboten werden, belegt bereits das hohe Niveau der Veranstaltung.“

Pernod Ricard Deutschland GmbH
Die Pernod Ricard Deutschland GmbH vertreibt auf dem deutschen Markt ein Portfolio von bekannten Premium-Spirituosenmarken, unter anderem Ramazzotti, Havana Club, Absolut, Ballantine´s, Chivas Regal, Pernod, Malibu sowie zahlreiche andere, international erfolgreiche Marken. Die deutsche Tochtergesellschaft des internationalen Spirituosen- und Weinkonzerns Groupe Pernod Ricard wurde 1989 in Koblenz als „Importgesellschaft Großer Markengetränke mbH“ gegründet. Mit dem Standortwechsel nach Köln im April 2002, firmierte das Unternehmen um in die „Pernod Ricard Deutschland GmbH“. Der kontinuierliche Erfolg des Unternehmens begründet sich in der konsequenten Vermarktungsstrategie, insbesondere bei Ramazzotti und Havana Club, sowie in der internationalen Akquisition und Integration neuer Marken. Derzeit beschäftigt Pernod Ricard Deutschland 170 Mitarbeiter im Innen- und Außendienst. Das Unternehmen legt größten Wert auf die strikte Einhaltung von weit reichenden Selbstbeschränkungsregeln und ist Gründungsmitglied der European Forum for Responsible Drinking.

Mehr Informationen unter www.pernod-ricard-deutschland.de
und www.havana-club.de.


Quelle: Pressemitteilung Jung von Matt/relations GmbH für Pernod Ricard Deutschland GmbH

Team Szene-Drinks.com
Image_1 Image_4 Image_7 Image_9 Image_11
0 Kommentare | Kommentar posten

  Mit einem Feed-Reader abonnieren

News-Suche:
Zeitraum: -


2018 - April | Mrz | Februar | Januar |

Archiv: | 2018 | 2017 | 2016 | 2015 | 2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009 | 2008 | 2007 | 2006 | 2005 | 2004 | 2003 |