Berentzen: Deutlich verbesserte Ergebnissituation im ersten Halbjahr 2009 (17.08.2009)

Trotz rückläufiger Absatz- und Umsatzentwicklung erzielte die Berentzen-Gruppe AG im ersten Halbjahr von 2009 ein positives und damit deutlich verbessertes Betriebsergebnis von plus 3,5 (minus 2,8) Mio. Euro. Ursächlich hierfür waren Kostensenkungseffekte aus der Ende 2008 eingeleiteten Restrukturierung und im ersten Halbjahr noch vergleichsweise geringere Marketing-Aufwendungen.

In den ersten sechs Monaten von 2009 hat die Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft 40,3 (53,1) Millionen 0,7-l Flaschen mit Spirituosen verkauft. Der Inlandsabsatz lag bei 32,4 (42,6) Millionen Flaschen, der Auslandsabsatz betrug 7,9 (10,5) Millionen Flaschen.

Korrigiert um das Absatzminus infolge des Verlustes der Vertriebsrechte für Licor 43 und Linie Aquavit und die Aufgabe unrentabler Handels- und Zweitmarkenpakete betrug der Absatzverlust im ersten Halbjahr 3,4 Millionen 0,7-L-Flaschen, bzw. 5,4 Prozent.

Der rückläufige Absatz im In- und Auslandsgeschäft mit Markenspirituosen betrug -1,78 Millionen 0,7-L-Flaschen, mithin rund 11 Prozent.

Vor dem Hintergrund der schwerpunktmäßig erst im zweiten Halbjahr beginnenden werblichen Kommunikation büßte die Dachmarke Berentzen 8 Prozent ihres Absatzvolumens im Vergleich zum Vorjahr ein.
Der anhaltende Wodkatrend und die richtigen Vertriebs- und Marketingimpulse bescherten dem klassischen Puschkin Vodka und den Puschkin Varianten Absatzzuwächse von insgesamt 14 Prozent. Bei den klassischen Spirituosen fielen die Absätze gegenüber Vorjahr nur geringfügig niedriger aus.

Das Auslandsgeschäft war geprägt von einer eher schwachen Nachfrage in den von wirtschaftlicher Rezession geprägten Kernmärkten. Die Absatzentwicklung im Handels- und Zweitmarkenbereich spiegelt die strategische Neuausrichtung dieses Bereichs wider. Die bewusste Abkehr von einer reinen Mengen- und eher kurzfristigen Deckungsbeitragsorientierung hin zu einer nachhaltigen Ertragsausrichtung führt seit Jahresbeginn zu einer stärkeren Selektion der Aufträge. Hierdurch reduzierte sich das Absatzvolumen der Handels- und Zweitmarken in der ersten Jahreshälfte von 2009 um -31 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2008.

Bei Vivaris nahm der Ausstoß an alkoholfreien Getränken durch das Wachstum der Konzessionsmarken und des Bereichs Sport-Drinks auf 862.600 (773.000) Hektoliter zu. Der Mineralwasserausstoß blieb auf Vorjahresniveau.

Der Konzernumsatz ohne Branntweinsteuer sank um rund 10 Prozent auf 86,4 (95,9) Millionen Euro. Hiervon entfielen 12,4 (15,5) Millionen Euro bzw. 14,3 (16,2) Prozent des Umsatzes auf Auslandsmärkte. Der Spirituosenumsatz sank um 15,6 Prozent auf 60,2 (71,3) Millionen Euro, bei alkoholfreien Getränken wurde ein Umsatz von 26,2 (24,6) Millionen Euro erzielt. Das entspricht einem Umsatzplus von 6,2 Prozent.

Im zweiten Halbjahr steht die erfolgreiche Umsetzung des Markenkonzeptes für die Kernmarke Berentzen im Vordergrund. Umfangreiche Werbe- und Promotion-Aktionen in Lebensmitteleinzelhandel und Gastronomie werden die Einführung von Neuprodukten unterstützen.

Ein weiterer Schwerpunkt wird die Erarbeitung und erste Umsetzung von Länder- und Markenstrategien für die weitere Internationalisierung des Spirituosengeschäftes sein.

„Vor dem Hintergrund des bisherigen operativen Geschäftsverlaufs und der zu erwartenden Kostenersparnisse aus den restrukturierten Bereichen erscheint ein ausgeglichenes Betriebsergebnis weiterhin möglich“, so der Vorstandsvorsitzende Stefan Blaschak. „Das Halbjahresergebnis lässt aber keine Hochrechnung des Betriebsergebnisses zum Jahresende zu, da sich die höheren Marketingaufwendungen in der zweiten Jahreshälfte naturgemäß ergebnisbelastend auswirken werden.“

Quelle: Pressemitteilung Berentzen-Gruppe AG

Team Szene-Drinks.com
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