Berentzen-Gruppe AG: Hohe Einmalbelastung für 2008 aus Restrukturierung (08.12.2008)

2009 mit niedrigeren Kosten in Richtung Gewinnschwelle

Mit Restrukturierungsmaßnahmen will der neue Vorstand die Wettbewerbsfähigkeit der Berentzen-Gruppe AG wiederherstellen. Das Programm soll zügig umgesetzt werden, um 2009 nach fünf ergebnisschwachen Jahren in den Bereich der Gewinnschwelle zurückzukehren. 2008 werden die geplanten Maßnahmen voraussichtlich einmalige Belastungen von bis zu €15 Mio.
auslösen, daher ist im laufenden Jahr ein Verlust von mehr als €20 Mio. zu erwarten.

Das Management sieht in den bestehenden Strukturen die Ursache erheblicher Kostennachteile und zielt durch Anpassung an die Marktanforderungen darauf, das Unternehmen zukunftssicher zu machen und eine positive Ergebnisentwicklung einzuleiten. Mit der geplanten Anpassung soll der Aufwand um mehr als €10 Mio. pro Jahr reduziert werden. Da die Maßnahmen zeitversetzt greifen, wird ihre volle Wirkung für 2010 erwartet.

Stefan Blaschak, Vorstandsvorsitzender von Berentzen: „Strukturbedingte Nachteile haben über die Jahre die Ertragskraft des Unternehmens geschwächt und verhindert, dass sein Potenzial, das nicht nur in den Marken liegt, sondern in vielen Bereichen vorhanden ist, voll genutzt wurde. Die geplanten Strukturmaßnahmen sind Voraussetzung für eine nachhaltige wirtschaftliche Gesundung – das erwartete Ausmaß der Rezession macht die Bedeutung wettbewerbsfähiger Strukturen besonders deutlich.“

Erste Schritte hat das Unternehmen bereits abgeschlossen: Zahlreiche Teilbereiche wurden gestrafft und am 1. Dezember 2008 ist der Vertriebsaußendienst in eine externe Gesellschaft ausgegliedert worden. Zur Zeit finden Gespräche mit den Vertretern der Belegschaft über Maßnahmen in Produktion und Verwaltung statt.

Das Unternehmen hält 2009 ein Ergebnis im Bereich des Break-Even für möglich, wenn die Strukturmaßnahmen wie geplant greifen. Zusätzliche Sonderbelastungen für das nächste Jahr werden derzeit nicht erwartet, allerdings kann sich der allgemein erwartete deutliche Rückgang des Wirtschaftswachstums über ein schlechteres Verbraucherklima und zurückhaltende
Konsumausgaben auf den Spirituosenmarkt und das Geschäft von Berentzen auswirken. Aufgrund der anlaufenden Restrukturierung und des unsicheren wirtschaftlichen Umfelds wird derzeit keine weitergehende Prognose abgegeben.

Quelle: Pressemitteilung Berentzen-Gruppe AG

Team Szene-Drinks.com

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