Deutschlandweit Kelterzeit (08.09.2009)

Jetzt werden die wertvollen Früchte für Deutschlands beliebtesten Fruchtsaft geerntet

Bis Mitte September wird in allen deutschen Anbaugebieten der Startschuss für die Haupterntezeit in den Apfelplantagen und auf den Streuobstwiesen gegeben. Sonne und kühle Nächte haben schon jetzt dafür gesorgt, dass die Früchte leuchtend rot zum Genießen einladen. Über 1 Mio. Tonnen Tafeläpfel werden in diesem Jahr für Deutschland erwartet, für die Apfelsaftherstellung werden zusätzlich circa 500.000 Tonnen Früchte von Streuobstwiesen erwartet, so die Ernteschätzungen der EU und des VdF Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. Sammelstellen und Keltereien nehmen die geernteten Äpfel auf und die Keltereien verarbeiten sie direkt weiter. Bis in den November hinein, wenn auch die späten Sorten geerntet wurden, laufen die Maschinen in den Keltereien von Baden-Württemberg bis Schleswig-Holstein und Sachsen ununterbrochen. Der gewonnene Fruchtsaft wird dann zu Konzentrat verarbeitet oder in großen Tanks als Direktsaft gelagert, bis er für den Ver­braucher als klarer oder naturtrüber Apfelsaft abgefüllt wird.

Ernteerwartungen 2009
Die Apfelernte in der EU wird in diesem Jahr auf 10,8 Mio. Tonnen geschätzt. Insgesamt wird diese Ernte im Vergleich der letzten Jahre als gut eingestuft. Die Erwartungen für Deutschland liegen bei gut 1 Mio. Tonnen Tafeläpfel, was etwa der Höhe der letztjährigen Ernte entsprechen würde. Zusätzlich wird nach Schätzungen des VdF eine Streuobsternte von circa 500.000 Tonnen zu erwarten sein. Welche Menge von den Tafeläpfeln in die Verarbeitung geht, hängt vom Preisverlauf für Mostobst ab. Bei niedrigen Mostobstpreisen gelangt weniger Obst in die Keltereien. In den vergangenen Jahren wurden durchschnittlich circa 700.000 Tonnen Streuobst- sowie Tafeläpfel zu Fruchtsaft verarbeitet. Das entspricht einer Produktionsmenge von circa 500 Mio. Liter Apfelsaft. Bei einem jährlichen Apfelsaftverbrauch von circa 1.000 Mio. Liter stammt also etwa die Hälfte der zu Fruchtsaft verar­bei­teten Äpfel aus der Ernte in Deutschland.

Apfelsaft – einfach nur empfehlenswert
Der Apfel ist immer schon eine ganz besondere Frucht gewesen. Mit ihm und um ihn ranken sich seit eh und je Geschichten und Sagen aller Art. Evas Apfel, der Zankapfel, der Reichsapfel oder der saure Apfel, in den man ab und an mal beißen muss – das sind nur ein paar Beispiele die belegen, dass der Apfel eben nicht nur einfach eine Frucht ist. Auch seine Inhaltsstoffe zählen zu den Besonderheiten.

Das englische Sprichwort „An apple a day, keeps the doctor away“ ist darauf zurückzuführen, dass der Apfel alle wertvollen Stoffe enthält, die der Körper benötigt, um gesund zu bleiben. Apfelsaft besteht aus 100 Prozent Frucht, sonst nichts, ob klar oder naturtrüb. Seine wertvollen Inhaltsstoffe und natürlich sein Geschmack haben ihn zu dem beliebtesten Fruchtsaft der Deutschen gekürt. 9,2 Liter trinkt jeder Bundesbürger pro Jahr. Damit liegt der Apfelsaft in der Beliebtheitsskala in Deutschland vor Orangensaft mit 8,0 Litern. Er gilt, vor allem in Kombination mit Mineralwasser als ausgezeichneter Durstlöscher und als natürliches isotonisches Getränk für Freizeit und Sport.
Wissenschaftliche Studien belegen, dass vor allem der naturtrübe Apfelsaft krankheitsvorbeugende Wir­kungen zeigen kann. Es wurden Zusammenhänge zur Vorbeugung von Krebs und Herz- und Kreis­lauf-Erkrankungen belegt. Neben Vitaminen und Ballaststoffen werden insbesondere den sekundären Pflanzenstoffen des Apfelsaftes krankheitsvorbeugende Wirkungen zugeschrieben. Fruchtsaft und damit auch Apfelsaft wird aufgrund seiner wertvollen Inhaltsstoffe von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) als pflanzliches Lebensmittel eingestuft. So kann beispielsweise eine von fünf Mahlzeiten Obst und Gemüse am Tag durch ein Glas mit 0,2 Liter Fruchtsaft ersetzt werden. Ein Glas Apfelsaft am Tag – das bringt Genuss, Fitness und Wohlbefinden.

VdF-Mehrweg: Glas – eine klare Sache
Glas zählt zu den Urwerkstoffen der Getränkeverpackungen. Für Fruchtsaft & Co. ist die Glas-Mehr­weg-Flasche aus gesundheitlicher und ökologischer Sicht eine ideale Verpackung. Undurch­lässig und neutral nimmt sie weder Geruchs- oder Farbstoffe auf und kann sie deshalb auch nicht abgeben. Apfelsaft schmeckt so immer nach Apfelsaft – auch wenn zuvor Johannisbeer-Nektar in der Flasche war. Auch aus ökologischer Sicht hat die Glas-Mehrweg-Flasche einiges zu bieten. Dank der besonderen Eigenschaften von Glas kann sie bis zu 50-mal wieder befüllt werden und ein Durchschnittsalter von etwa sechs Jahren erreichen. Darüber hinaus ist die Glasflasche uneingeschränkt kreislauffähig, d. h. sie kann beliebig oft eingeschmolzen und wieder zu neuen Glasflaschen verarbeitet werden.

VdF-Mehrweg-Flaschen bundesweit im Einsatz
Was vor über 30 Jahren einer regelrechten Revolution gleichkam, ist heute selbstverständlich geworden: Das VdF-Glas-Mehrweg-System für Fruchtsäfte und -nektare. Stapelbare Pfandkästen mit einheit­lichen Mehrweg-Flaschen in unterschiedlicher Größe bieten die idealen Angebotsformen für Verbraucher und Handel. Heute nutzen rund 300 Fruchtsafthersteller in Deutschland das verbands­eigene Mehrweg-System, das seit seiner Einführung zu einer enormen Rationalisierung der Leergut-Rücknahme geführt hat. Mit dieser verbesserten Logistik hat sich auch die Bereitschaft des Handels erhöht, Fruchtsäfte und -nektare in einem breiten Sortiment einzeln und kastenweise anzubieten. Das Leergut wird selbstverständlich überall zurückgenommen. Ein wichtiges Plus für Umwelt und Verbraucher.
 
Das Flaggschiff der VdF-Mehrweg-Flaschen ist die 1,0-Liter-Glasflasche: Mit 69 Prozent liegt sie gegenüber allen anderen Mehrwegflaschen der Fruchtsaftbranche unangefochten an der Spitze. Es folgen die 0,7-Liter-Flasche mit 16 Prozent und die 0,75-Liter-Flasche mit 11 Prozent. Den Abschluss im VdF-Mehrweg-Sortiment bilden die 0,2-Liter-Flasche mit 3 Prozent und die 0,5-Liter-Flasche mit 1 Prozent.

Quelle: Presseinformation WPR COMMUNICATION GmbH & Co. KG für Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V.

Team Szene-Drinks.com

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