Nein zu Biersteuererhöhungen und Werbe- und Verkaufsverboten (02.09.2009)

Deutscher Brauer-Bund legt Forderungskatalog der Branche zur Bundestagswahl 2009 vor

Die deutschen Brauer sprechen sich gegen Biersteuererhöhungen ebenso aus wie gegen Werbe- und Verkaufsverbote. Das geht hervor aus den soeben vorgelegten „Erwartungen der deutschen Brauwirtschaft zur Bundestagswahl 2009“.

„Wir wollen den künftigen Abgeordneten des Deutschen Bundestages die zentralen Anliegen der deutschen Brauwirtschaft nahe bringen und damit die Branche vor negativen politischen Entscheidungen bewahren“, so Rechtsanwalt Peter Hahn, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes. Die zentralen Forderungen sind:

1. Keine Anhebung der Biersteuer,
2. die Wiederherstellung vormaliger Steuervorteile für kleine und mittlere Brauereien,
3. die Reduzierung des Mehrwertsteuersatzes in der Gastronomie auf 7 Prozent,
4. Ablehnung von Werbe- & Verkaufsverboten, gleich ob auf EU-, Bundes- oder Länderebene,
5. keine Wettbewerbsverzerrung im Rohstoff- und Energiebereich.

Die Situation der Brauwirtschaft, die innerhalb der deutschen Ernährungswirtschaft in Bezug auf die Umsätze einen Spitzenplatz belegt, ist aktuell gekennzeichnet durch Strukturprobleme, Internationalisierungsdefizite und einem seit Jahren anhaltenden Konsumrückgang. Die deutschen Brauer widersetzen sich daher jeglichen die Wirtschaft schädigenden Einschränkungen, wie es gerade im Rahmen eines Verkaufsverbots durch die CDU-FDP-Regierung in Baden-Württemberg für Tankstellen und andere Verkaufsstellen für die Abend- und Nachtstunden als alkoholpolitische Maßnahme beschlossen wurde.
Die Brauwirtschaft unterstützt vielmehr eine Alkoholpolitik mit Augenmaß, die auf Prävention und Aufklärung ausgerichtet ist und nicht auf wirkungslose Verbote setzt.

„Weniger Verbote, niedrigere Steuern und mehr Freiheiten sind nicht nur für uns das beste Konjunkturprogramm“, so Hahn. Die deutsche Brauwirtschaft mit 1.319 Brauereien und 30.000 Mitarbeitern habe ein elementares Interesse an verlässlichen politischen Entscheidungen. Deshalb wolle man mit den branchenspezifischen Erwartungen in einen politischen Dialog mit den künftigen Mitgliedern des Deutschen Bundestages eintreten.

Quelle: Pressemeldung Deutscher Brauer-Bund e.V.

Team Szene-Drinks.com
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